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Gemeinsam Vielfalt schaffen: Das war die Klickwinkel-Preisverleihung

Ob Plastikmüll, Bienensterben oder Gewalt an der Schule: Genauso vielfältig wie die Themen waren auch die Teams der ersten Wettbewerbsrunde von Klickwinkel. Am 25. März 2019 wurden sie im Kino International in Berlin geehrt.

Die Busse zu zwei benachbarten Schulen in Lübeck sind chronisch überfüllt. Wie kann man das Problem lösen? Der Einzelhandel in Pinneberg leidet unter der wachsenden Online-Konkurrenz. Wie geht es aus Sicht von Passanten und Ladenbesitzern weiter? Und: Ist Hamburg eigentlich eine richtige Fahrradstadt – oder ein für Fahrradfahrer eher gefährliches Pflaster? Über 200 Schülerinnen und Schüler bundesweit haben 2018 ihre Videos auf der Klickwinkel-Website hochgeladen. Das Ergebnis ist ein facettenreiches Bild unserer Gesellschaft – aus Sicht der Generation der Digital Natives. Dabei reicht das Spektrum der Videos von Wohnungsnot und Plastikmüll über Bienensterben und Handy-Nutzung im Unterricht bis hin zu Gewalt in der Schule oder beim Fußball. Beiträge, die zum Nachdenken anregen. Schmunzeln lassen. Aufmerksam machen.

Am 25. März 2019 wurden die 31 nominierten Teams in Berlin geehrt. Vier Teams wurden in den Kategorien „Beste Recherche“, „Beste Story“, „Bestes Statement“ und „Digitale Medien an der Schule“ ausgezeichnet. Ein Beitrag erhielt eine lobende Anerkennung.

In der Kategorie „Beste Recherche“ geht es um Suchen, Nachfragen, Überprüfen – über die Kunst, ein spannendes Thema gründlich zu recherchieren und verschiedene Meinungen zu berücksichtigen. Die Schüler Ben und Leif vom Gymnasium Meiendorf dokumentieren mit ihrem Beitrag, wie sich ein gewachsenes Wohnumfeld verändert.

Der Gewinnerbeitrag in der Kategorie „Beste Story“ zeigt, wie ein wichtiges und gutes Thema den Zuschauern nähergebracht werden kann – in einem filmtechnisch und dramaturgisch hervorragenden Video. Die Elmshorner Schüler Malte, Maximilian und Linus nahmen mit „Ich muss mal kurz – aber wohin?“ ein Alltagsthema auf, das alle betrifft und befragten dazu auf kreative Art und Weise Schülervertretungen, Polizei und Passanten.

In „Klickwinkel Blickwinkel“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Rassismus im Alltag. Die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Statement“ ehrt das beste Plädoyer für eine vielfältige und offene Gesellschaft.

Die Sonderkategorie „Digitale Medien an der Schule“ beschäftigt sich mit den digitalen Medien, die unsere Lebenswirklichkeit inzwischen prägen. Die fünf Schülerinnen Vanilla, Ida, Maya, Emma und Lena vom Gymnasium Harsewinkel fragen in ihrem unterhaltsamen Video „Handys in der Schule?“, wie das Thema in ihrer eigenen Schule geregelt wird und was die Bürgermeisterin von Harsewinkel dazu sagt.

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury aus für das dramatische Video „Alleine“, in dem sich zwei Marburger Schüler mit sozialer Isolation von Jugendlichen beschäftigen und die Themen Depression und Suizid aufgreifen.

Dunja Hayali, Mitglied der Klickwinkel-Jury, rief junge Menschen dazu auf, die Welt um sich herum kritisch zu hinterfragen. Sie lobte die nominierten Filme, die unterschiedliche Meinungen und Perspektiven aufzeigen und damit wichtige journalistische Grundsätze beachten. Auch Juror Daniel Budiman betonte, wie wichtig es gerade heute für junge Menschen sei, die eigene Stimme in Debatten einzubringen und ihren eigenen Klickwinkel zu entdecken. Auch 2019 können sich Schülerinnen und Schüler wieder am Klickwinkel Videowettbewerb beteiligen.